Reiseblog von Wolfram Eisenblätter

15. Dezember 2017

Bye Bye San Francisco

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 10:03

Hier endet mein Reisebericht. Heute um 15:25 Uhr Ortszeit werde ich den Airbus nach Frankfurt besteigen. Wenn alles gut geht, dann bin ich am frühen Nachmittag des 16.12.2017 in Berlin. :)

14.12.2017 San Francisco, China Town und Downtown

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 07:54

Cable Car1
Obwohl ich heute in Zeitnot war habe ich morgens sehr getrödelt. So bin ich erst mittags in die Cable Car gestiegen und von Fishermanˋs Wharf in Richtung City gefahren. Die Cable Car fährt jeweils in Einzelwagons und wird von zwei Fahrern begleitet. Wenige Fahrgäste waren zu dieser Zeit im Wagen und nichts störte meine Ruhe, bis ein Feurwehreinsatz uns zwang, bereits einige Stationen vor der Endhaltestelle Powell / Market Street, die Cable Car zu verlassen.
Feuerwehr
Glücklicherweise war mein Ziel Chinatown nicht weit entfernt. In Los Angeles und New York gibt es gleichnamige Stadtviertel. Den Namen Chiatown verdient nach meine Auffassung nur der Stadtbezirk in San Francisco. Ich hatte viel Vergnügen beim Bestaunen der Architektur und beim Stöbern in den unzähligen kleinen Geschäften.
Chinatown
Chinatown2
Chinatown3
Anschließend führte mich der Weg nach Downtown bzw. in den Financial District. Aus der Ferne konne ich die vielen Hochhäuser bereits mehrfach bewundern. Hier befinden sich die nobelsten Adressen der Stadt. Weltkonzerne, Banken und Anwalskanzleien haben sich hier niedergelassen. Gebäude aus verschiedensten Architekturepochen stehen hier dicht beieinander. Alte Hochhäuser, erbaut am Anfang des letzten Jahrhunderts, stehen neben modernen Wolkenkratzern. Eine Mischung die ich sehr spannend finde. Die älteren Gebäude finde ich fast noch schöner als die modernen. Es ist erstaunlich wie hoch damals bereits gebaut werden konnte.
Downtown
Downtown2
Downtown3
Leider zwang mich der Termin der morgigen Abreise strikt auf die Zeit zu achten. Sicher hätte ich noch einige Stunden aushalten können. Also machte ich mich auf den Weg in Richtung Endhaltestelle meiner Cable Car - Linie. Dort empfing mich eine größere Menschenansammlung. Hier musste ich mich hinten anstellen. Das gab mir jedoch die Gelegenheit zu beobachten wie die Cable Car wendet. Der Wagen wird auf eine runde hölzerne Drehscheibe gefahren. Dort wird er von den jeweiligen Fahrern per Muskelkraft gedreht, bis er auf ein anderes Gleis gefahren werden kann. Es dauerte nicht lange bis auch ich die Cable Car besteigen konnte. Diesmal wurde mir (wegen Platzmangel) jedoch ein Stehplatz außerhalb des Wagens auf dem Trittbrett zugewiesen. Obwohl ich mich immer mit einer Hand festhalten musste, konnte ich viele Fotos knipsen. Die Rückfahrt war berauschend und viel zu früh ging sie zu Ende. ;)
Cable Car2
Cable Car3

14. Dezember 2017

13.12.2017 Über die Brücke nach Sausalito

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 09:40

Nach dem Frühstück lieh ich mir ein Fahrrad. Die Ausleihstation liegt nur wenige Schritte neben dem Hotel. Ich erhielt sogleich das Spitzenmodel “Viel gefahren und wenig gebremst” sowie eine Karte auf der verschiedene Touren durch San Francisco abgebildet sind. Ich wählte eine Route über die Golden Gate Bridge. Vom Hotel führte mich der Weg über gut ausgebaute Radwege am Fort Mason und Fort Point, immer am Ufer der Bucht von San Francisco entlang und anschließend über die Golden Gate Bridge.
GGB 1
GGB 2
Es war sonnig aber kalt und auf der Brücke erwartete mich noch zusätlich eine frische Briese die vom Meer landeinwärts bließ. Trotzdem verbrachte ich dort viel Zeit. Anschließend ging es über eine Straße auf direktem Weg nach Sausalito.
Sausalito
Fähre
Dort bestieg ich die Fähre nach Fishermanˋs Wharf. Auf der Fährüberfahrt bieten sich tolle Fotomotive dar. Die Brücke ist von der Fähre noch besser zu sehen, auch Alcatraz und die Skyline von Frisco können bewundert werden. Ich war erstaunt wie nah doch die Gefängnisinsel bei San Francisco liegt.
Alcatraz
Das Boot legte nach ca. vierzig Minunten Fahrt am Pier 41 an. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Telegraph Hill. Der Weg bis dorthin führt leider nur aufwärts. Oben befindet sich der vierundsechzig Meter hohe Coit Tower. Acht Doller Eintritsgeld und der Besucher wird mit einem uralten Fahrstuhl in die Höhe gehoben. Von dort oben bietet sich ein wunderschönes Panorama der Stadt und der Bucht dar.
Coit Tower
Skyline
Viele, Fotos später machte ich mich auf den Weg in das Hotel. Die Straßen, die ich zuvor mühsam hochgeradelt bin (manchmal habe ich auch geschoben), musste ich jetzt unter größter Vorsicht zurückfahren. Nicht einen Augenblick konnte ich die Hände von den Bremsen lassen. Abendbrot holte ich mir in verschiedenen Imbiss anbietenden Geschäften. Dabei viel mir auf, dass viele Obdachlose nach Einbruch der Dunkelhein in Fishermanˋs Wharf zu sehen sind. :(
Fishermans Wharf

12.12.2017 Zurück in die Zukunft

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 07:49

Ein fast perfekter Tag. Check-Out, Autorückgabe, Flug nach Auckland, Flug in die USA, Einreisebehörde, niemand machte mir Sorgen und das Beste war die Flugzeit. Der Flieger hob am 12.12.2017 pünktlich um 19:45 Uhr in Auckland ab, um am selben Tag um 10:50 Uhr in San Francisco zu landen. Wenn man so arbeiten könnte… :) Alles ist fertig bevor man begonnen hat.
wtsfo
Fahrt zum Hotel
In San Francisco angekommen bestieg ich ein Taxi. Lediglich eine kleiner Stau verlängerte die Fahrt. Nach 40 Minunten war ich in meinem Hotel Argonaut in Fishermanˋs Wharf angekommen. Dort wurde ich jedoch an einem anderen Tag erwartet. Das Problem wurde innerhalb von zehn Minuten behoben. Ich bezog ein sehr schönes Zimmer mit Blick auf die Golden Gate Bridge.
Argonaut HZ
Ich nutzte die frühe Ankunft um mich mit der näheren Umgebung vertraut zu machen. Auf dem Embarcadero kehrte ich in ein Restaurant ein. Die Mahlzeit wurde sicherlich nach allen Regeln der hiesigen Kochkunst hergerichtet, der Geschmack sowie die Zusammenstellung waren jedoch sehr befremdlich für mich.

11. Dezember 2017

10./11.12.2017 Christchurch

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 12:01

Strand Christchurch
Die letzten zwei Tage waren wieder prall mit Leben gefüllt. Zweimal musste ich zum Flughafen. Weil ich wegen des hier gekauften Schlafsacks nun ein weiteres Gepäckstück benötige und auch weil der Flug von Christchurch nach Auckland nicht mehr online aufzurufen war. Alle Buchungsdaten sind bei der Britisch Airways als auch bei der Lufthansa vorhanden. Nur dieser eine Flug ist nicht mehr zu finden. Dafür kann ich prima den Umweg über Hongkong nachvollziehen. Nach allem was ich bisher erlebt habe, hielt ich es dann doch für sicherer vor den Check-in mein Ticket zu überprüfen. Gott sei Dank, ich bin tatsächlich als Passagier gelistet. Nur meinen zweiten Koffer wollte das System nicht annehmen. Weder durch mich (über das Internet) noch durch das Personal am Flughafen. Das kläre ich dann hoffentlich morgen beim Check-in. Da AVIS sich auch am Flughafen befindet, habe ich mich auch gleich mit den Rückgabeformalitäten für meinen kleinen blauen Wagen vertraut gemacht.
Christchurch1
Christchurch2
Natürlich habe ich mir nicht nur den Flughafen sondern auch die Stadt angesehen. Der Strand, die nähere Umgebung meiner Unterkunft und auch wieder die City standen auf meiner To-Do-Liste.
Christchurch3
Christchurch4
Da ich Selbstversorger bin erlebe ich auch die schönsten Geschichten rund ums Essen. Und ich erlebe dabei nicht nur geschmackliche sondern auch handwerkliche Abenteuer. Ein Beispiel: Ich bin bei einem Asiaten eingekehrt und bekam dort nichts anderes als zwei Stäbchen um meine Mahlzeit zu verzehren. Die ersten fünf Minuten verbrachte ich mit Experimentieren. Wie hält man bloß diese Dinger … Ich merkte wie ich langsam aber sicher das Interesse der Nachbartische weckte. Irgendwann hatte ich die Nase voll, zog mein Smartphone aus der Tasche und sprach die magischen Worte: OK Google, zeig mir wie man mit Stäbchen ist. Die Anleitung die ich erhielt war so perfekt, dass es mir sofort gelang ohne größeren Aufwand die Mahlzeit zu verzehren.
Coffee
Auch in der Nacht erlebe ich hin und wieder Abenteuer. Die Besitzerin meiner Unterkunft liebt Tiere. Sie besitzt zwei Hunde und auch zwei Katzen. Wirklich schöne Tiere… eine der Katzen, eine kleine flinke mit dem Namen Coffee, hat mich sofort in ihr Herz geschlossen. Sie folgte mir überall hin. Und in meinem Zimmer legte sich sich auf mein Bett und sah zu was ich so alles anstellte. Nachts sorge ich dafür, dass mein Zimmer frei von Katzen ist. Ich hatte die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht. Seit meiner Ankunft sind hier tagsüber Temperaturen um die dreißig Grad. Nachts ist es daher angebracht die Fenster offen zu halten. Mein Zimmer befindet sich im ersten Stock und daher hatte ich keinerlei Befürchtungen. Coffee hielt es für angebracht nachts nicht nur nur das Dach sondern auch meine Lagerstätte zu inspizieren. Ich erblickte nur kurz einen Schatten am Fenster, nahm einen Sprung wahr und hatte auch schon die feuchte Nase im Gesicht. Jeder Rettungssanitäter hätte in diesem Augenblick anhand meiner Herzfrequenz Notfallmaßnahmen eingeleitet.
Schafsherde
Nach all den Abenteuern freue ich mich auf San Francisco. Morgen gegen siebzehn Uhr Ortszeit hebt mein Flieger in Christchurch ab.

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9. Dezember 2017

09.12.2017 Timaru nach Christchurch

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 12:30

Als ich morgens auscheckte, beklagte sich die Wirtin bei mir über die soeben abgereiste Rugby-Mannschaft. Die Zimmer müssen ausgesehen haben… Als ich gestern Abend zurückkehrte bemerkte ich, dass es in einigen Apartments hoch her ging. Meine Fahrt nach Christchurch war dagegen absolut ereignislos.
Als ich in Christchurch eintraf war niemand in den Lavender Towers anwesend. Daher erkundete ich (bei dreißig Grad im Schatten) die nähere Umgebung. Irgendwann konnte ich mein Zimmer beziehen und machte mich, nach einer netten Konversation mit der Hausherrin, direkt auf den Weg in die City. Sieben Jahre sind seit den beiden großen Erdbeben vergangen. Kurz vor meinem ersten Besuch in Neuseeland bebte die Erde in Christchurch und kurz nach der Abreise bebte es wiederholt. Das Nachbeben verursachte erheblich mehr Schäden als sein Vorgänger. Das und einiges mehr wusste ich bereits, jedoch als ich am Cathedral Square eintraf verschlug es mir trotzdem den Atem.
Kathedrale
Riesige Lücken klaffen in der City. Viel eingezäuntes Gelände und hier und da waren noch Schuttreste zu sehen. Dort wo einst Häuser standen gibt es oftmals provisorische Abstellflächen für Autos. Baustellen gibt es natürlich auch, jedoch bis das Stadtzentrum wieder hergerichtet ist, wird wohl noch viel Zeit vergehen.
Die Gewalt des Bebens muss enorm gewesen. Ich setzte mich auf eine Parkbank und fing nachdenklich an mit meinem Smartphone zu recherchieren. Einhundertfünfundachtzig Menschen starben, darunter viele Touristen. Über 12.000 Häuser wurden abgerissen.
Treppenrest
Nach Schätzungen ist ein Fünftel der Einwohner fortgezogen. Viele Länder haben sofort ihre Hilfe geschickt. Von Deutschland gab es leider keine Unterstützung. :(
Ich fand aber auch Gutes. Die Straßenbahn fährt wieder, viele lachende Menschen sind zu sehen und die Schachspieler vor dem der Kathedrale haben sich wieder eingefunden.
Strassenbahn

08.12.2017 Dunedin nach Timaru

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 11:40

Als ich am Frühstückstisch saß gesellte sich der kleine nette chinesische Inhaber meiner Unterkunft zu mir. Er fragte mich nach meinem Namen und holte anschließend ein Blatt weißes Papier sowie einen Pinsel. Vor meinen Augen schrieb er chinesische Schriftzeichen und meinen Namen auf das Papier. Zum Abschluss setzte er noch zwei Stempel mit chinesischen Symbolen unter den Text und überreichte mir das Dokument mit austrucksstarker Mimik. Erstaunt nahm ich es entgegen, währenddessen er mir erklärte, dass es sich um eine Art Bestätigung handelt.
Kaligraphie
Wolfram Eisenblätter war der Gast von Jin Zhu Li in Dunedin Neuseeland… das oder zumindest etwas ähnliches steht dort geschrieben. Ich habe keine Ahnung wie ich mir dieses Dokument verdient habe. Nach dem ich mich verabschiedet hatte machte ich mich auch gleich auf den Weg, um vielleicht im Verlauf meiner Urlaubszeit noch weitere Dokumene zu sammeln.
Ich benutzte den Stat Highway Nr. 1 und dieser führt quer durch Dunedin. Ich mag diese Stadt und daher stimmte mich der Abschied ein wenig wehmütig. Ein wenig entschädigte mich die Wegstrecke. Türkisfarbene Flüsse oder der blaue Pazifik begleiteten mich auf meinem Weg nach Timaru.
Fluss
Im “The Townhouse Motel” angekommen könnte ich sofort mein Zimmer beziehen. Ich schlief bis zum Abend durch. Ach dem Erwachen besichtigte ich die Stadt. In den letzten Jahren hat sie sich nicht wesentlich verändert. Ich habe sie jedoch viel lebhafter in Erinnerung. Die Geschäfte waren bereits geschlossen und die Straßen waren wie leergefegt. Lediglich die Gaststätten waren gefüllt. Zumindest könnte ich so ungestört Fotos machen.
Timaru1
Timaru2
Timaru3

7. Dezember 2017

07.12.2017 Dunedin

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 11:14

Dunedin ist nach Christchurch die zweitgrößte Stadt der Südinsel. Sie ist eine Hafenstadt und hat ca. einhundertzwanzigtausend Einwohner. Im Stadtkern befinden sich viele historische Gebäude.
Dunedin1
Dunedin2
Die Unterkunft liegt ungefähr zehn Autominuten vom Stadtzentrum entfernt. Ich stellte das Auto in eine einem Parkhaus unter und machte mich auf den Weg, um mich hier und da nach Weihnachtsgeschenken umzusehen. Leider hatte ich nur mäßigen Erfolg. Aber Dunedin entschädigte mich dafür mit einem schönen sonnigen Tag. Auf meiner Besichtigungstour lag die St. Paul Cathedral, die Town Hall, das Octagon (der große Zentrale Platz der Stadt) und natürlich der historische und schöne Bahnhof.
Dunedin3
Dunedin4
Dunedin5

06.12.2017 Fahrt nach Dunedin

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 10:48

Ich bin noch vor sechs Uhr aufgestanden um früh losfahren zu können. Leider hatte ich mich mit zwei deutschen Gästen festgequatscht. Und so sind wir dann alle etwas spät fortgekommen.
In Dunedin bin ich trotzdem viel zu früh eingetroffen.
Also habe ich mich nochmals auf den Weg gemacht um die Albatros-Kolonie anzusehen. Die Kolonie befindet sich auf der Oktago Penisula, der Halbinsel vor Dunedin und dort direkt beim Harington Point. Der Weg dorthin war ziemlich abenteuerlich. Die Straße ist recht eng, kurvenreich, unübersichtlich und führt außerdem über bergiges Gelände. Die Wolken hingen an diesem Tag tief und daher hatte ich extrem wenig Sichtweite.
An der Spitze der Halbinsel befindet sich die eingezäunte Kolonie. Nur geführt können die brütenden Albatrosse beobachtet werden. Zuvor wird der Besucher mittels Videovortrag über die Vögel informiert. Dazu gab es noch ein deutschsprachiges Informationsblatt. Hier erfährt man z.B., dass der Maoriname für Albatros ist Toroa ist, seine Flügelspannweite drei Meter beträgt und bis zu neun Kilogramm wiegen kann. Die Vögel fliegen bis zu einhundertzwanzig Stundenkilometer schnell. So schnell darf in Neuseeland kein Auto fahren.
Nach meiner kurzen Exkursion war es wieder an der Zeit nach Dunedin zurückzukehren. Bei der Unterkunft angelangt stellte ich fest, dass diese von einem Chinesen betrieben wird. Im Vorgarten steht die halbe Terrakotta-Armee und wird meinen Schlaf bewachen.
T-Armee1
T-Armee2
Die Konversation in englischer Sprache ist leider auch für den Chinesen schwierig. Mit Entzücken stellte ich fest, dass mein Google-Übersetzer auch in traditionelles Chinesisch (in gesprochenen Worten und in Schrift) übersetzt. Auch Inhaber der Unterkunft war begeistert über diese neue Art der Kommunikation.
G-Übersetzer

5. Dezember 2017

05.12.2017 Surat Bay und Canibal Bay

Abgelegt unter: Neuseeland 2017, Reisen — Wolfram @ 11:37

Die Southern Scenic Route führte mich gestern von der Curio Baby über Owaka und New Haven zur Surat Baby Lodge. In Owaka, eine für die Catlins größere Ortschaft in der dreihundert Seelen leben, frischte ich meinen Nahrungsmittelbestand auf. New Haven befindet sich nicht weit entfernt und direkt an der Surat Bay. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg und bereits am Anfang der Bucht begrüßte mich ein großer Seelöwenbulle. Da ich mich etwas oberhalb des Bullen auf einem kleinen Pfad befand und das Springen nicht unbedingt die Stärke eines Seelöwen ist, war ich in Sicherheit.
Seelöwe 1
Bullen sind schwarzbraun und werden bis zweieinhalb Meter lang. Sie tragen eine Schultermähne und wirken daher massiger als die Kühe. Diese sind heller gefärbt und auch kleiner.
Seelöwe 2
Ich wanderte bis zum Ende der Bucht und im Verlauf des Weges sah ich mehrere Seelöwen, Bullen, Kühe und auch Jungtiere. Die männlichen Tiere waren nicht immer nett zueinander. Am Ende der Bucht angelangt fand ich einen kleinen Weg der zur Canibal Bay führt. Bei meinem ersten Aufenthalt in Neuseeland sah ich hier die zum ersten Mal Seelöwen. Heute hatten sie jedoch nur ihre Spuren im Sand zurückgelassen. Die Bucht war leer.
Auf dem Rückweg stellte ich fest wie gut sich die Tiere der Umgebung anpassen können. Zwei Mal übersah ich einen Seelöwen und sie gingen auch gleich dazu über mich zu attackieren. Mir blieb nichts anderes übrig als die Flucht einzuleiten. Gott sei Dank sind sie an Land nur auf kurzer Distanz schnell.
Seelöwe 3
Zurückgelegt habe ich heute bei meinem kleinen Strandspaziergang immerhin elf Kilometer. Die Zeit verging wie im Flug und das lag nicht nur an den Seelöwen. Heute war es leicht windig bei bedecktem Himmel mit Temperaturen um fünfzehn Grad. Also ideales Wetter um auf Erkundung zu gehen.

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